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Der Kyros-Zylinder: Gründungsurkunde des Perserreichs und modernes Symbol

Eine kritische Untersuchung des antiken Artefakts, das als erste Menschenrechtserklärung der Welt gefeiert wird

Der Kyros-Zylinder von 539 v. Chr. ist ein Tondokument, das die Eroberung Babylons durch Kyros den Großen feiert. Es beschreibt seine Politik der Wiederherstellung von Kulten und der Rückführung von Völkern und wird heute oft – wenn auch historisch umstritten – als Vorläufer der Menschenrechte interpretiert.

Key takeaways

  • Der Zylinder wurde 539 v. Chr. im Auftrag von Kyros dem Großen nach der Einnahme Babylons verfasst.
  • Er wurde 1879 von Hormuzd Rassam bei Ausgrabungen im alten Babylon entdeckt und befindet sich heute im British Museum.
  • Der Text prangert den früheren babylonischen König Nabonid an und stellt Kyros als von Gott Marduk erwählten Retter dar.
  • Die Anordnung, deportierte Völker in ihre Heimat zurückkehren zu lassen, wird oft mit der Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil in Verbindung gebracht.
  • Die moderne Interpretation als 'erste Menschenrechtscharta' ist historisch ungenau, aber von großer symbolischer Bedeutung.
  • Das Dokument ist ein Beispiel für traditionelle mesopotamische Königspropaganda, die auf die Sicherung der Loyalität der neuen Untertanen abzielte.
Eine detaillierte Fotografie des Kyros-Zylinders, einem tonnenförmigen Artefakt aus gebranntem Ton, das dicht mit akkadischer Keilschrift bedeckt ist und auf einer modernen Halterung ruht.
M-nemat · CC0 · Wikimedia Commons

Der Kyros-Zylinder ist ein antikes, tonnenförmiges Artefakt aus gebranntem Ton, das im Namen von Kyros dem Großen, dem Gründer des persischen Achämenidenreichs, verfasst wurde. Das um 539 v. Chr. entstandene Dokument gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse der Alten Welt und als Gründungsurkunde des ersten persischen Großreichs. Es beschreibt in akkadischer Keilschrift die Eroberung Babylons durch Kyros und legitimiert seine Herrschaft, indem es ihn als Befreier darstellt, der von dem babylonischen Hauptgott Marduk erwählt wurde. Der Zylinder ist jedoch nicht nur ein historisches Dokument, sondern auch ein Objekt intensiver moderner Debatten, insbesondere wegen seiner posthumen Ernennung zur "ersten Charta der Menschenrechte" – ein Titel, der sowohl seine globale Bedeutung unterstreicht als auch von Historikern kritisch hinterfragt wird.

Entdeckung und Beschaffenheit des Artefakts

Die Wiederentdeckung des Kyros-Zylinders ist eng mit der Blütezeit der europäischen Archäologie im Nahen Osten des 19. Jahrhunderts verbunden. Im März 1879 entdeckte der assyrisch-britische Archäologe Hormuzd Rassam, der für das British Museum arbeitete, das Artefakt während seiner Ausgrabungen in den Ruinen von Babylon im heutigen Irak. Der Zylinder wurde in den Fundamenten des Haupttempels der Stadt, dem Esagila-Tempel, gefunden, der dem Gott Marduk gewidmet war. Diese Platzierung war kein Zufall; solche Gründungsinschriften waren in Mesopotamien eine gängige Praxis, um wichtige Bau- oder Restaurierungsprojekte durch den König zu dokumentieren und die Götter um Schutz und Segen zu bitten.

Der Kyros-Zylinder, ein tonnenförmiges Artefakt aus gebranntem Ton mit akkadischer Keilschrift, ausgestellt in einer Vitrine im British Museum, datiert auf ca. 539 v. Chr.
Der Kyros-Zylinder, wie er heute im British Museum in London ausgestellt ist. Er ist ein zentrales Stück für das Verständnis der achämenidischen Frühzeit.M-nemat · CC0

Das Objekt selbst ist etwa 22,5 Zentimeter lang und hat einen maximalen Durchmesser von 10 Zentimetern. Es besteht aus gebranntem Ton und ist in seiner Form nicht perfekt zylindrisch, sondern ähnelt eher einem Fass oder einer Spindel. Der Text ist in der damals in Mesopotamien als Lingua franca dienenden akkadischen Sprache verfasst und in babylonischer Keilschrift sorgfältig eingraviert. Der ursprüngliche Text umfasste 45 Zeilen, von denen heute 35 weitgehend erhalten sind. Der Anfang ist beschädigt, und einige Zeilen am Ende sind unvollständig. Im Jahr 2010 sorgte die Identifizierung von zwei weiteren Tontafelfragmenten in der Sammlung des British Museum für Aufsehen, da sie sich als Teile anderer Kopien desselben Textes herausstellten. Dies deutet darauf hin, dass die Proklamation von Kyros möglicherweise in mehreren Exemplaren verbreitet wurde, was ihre Bedeutung als offizielles Edikt unterstreicht.

Der historische Kontext: Der Fall von Babylon 539 v. Chr.

Um die Bedeutung des Zylinders vollständig zu erfassen, muss man die politische Landschaft des Nahen Ostens im 6. Jahrhundert v. Chr. verstehen. Das neubabylonische Reich, das einst unter Nebukadnezar II. eine Vormachtstellung innehatte, befand sich unter seinem letzten König, Nabonid (Nabû-na'id), in einer tiefen Krise. Nabonid war ein umstrittener Herrscher. Er förderte den Kult des Mondgottes Sin auf Kosten des traditionellen Hauptgottes Babylons, Marduk, was die einflussreiche Priesterschaft gegen ihn aufbrachte. Zudem verbrachte er ein ganzes Jahrzehnt seiner Herrschaft im Exil in der Oase Tayma in Arabien und überließ die Regierungsgeschäfte in Babylon seinem Sohn Belsazar. Diese Abwesenheit und seine religiösen Reformen führten zu erheblicher Unzufriedenheit in der Bevölkerung und schwächten die Stabilität des Reiches.

In dieser Zeit stieg Kyros, König der Perser aus der Dynastie der Achämeniden, zu einer dominierenden Macht auf. Von seiner Heimat im südlichen Iran (der Region Fars) aus besiegte er zunächst die Meder (550 v. Chr.) und dann das reiche lydische Königreich in Anatolien (ca. 547 v. Chr.). Sein nächstes Ziel war das babylonische Reich. Der Kyros-Zylinder selbst schildert die Eroberung Babylons als einen triumphalen und friedlichen Akt. Laut dem Text war die babylonische Bevölkerung so unzufrieden mit Nabonid, dass sie Kyros als Befreier willkommen hieß. Historische Quellen, einschließlich der babylonischen Nabonid-Chronik, bestätigen zwar den Fall der Stadt im Oktober 539 v. Chr., deuten aber auf mindestens eine Schlacht bei der Stadt Opis hin. Die Darstellung im Zylinder als vollkommen unblutige Übernahme ist daher wahrscheinlich eine propagandistische Überhöhung, die darauf abzielte, die Legitimität des neuen Herrschers zu festigen.

  1. Kyros II., später 'der Große', wird König von Anschan, einer persischen Vasallenregion des Mederreiches.

Inhalt und Interpretation: Propaganda oder Philanthropie?

Die Analyse des Textes offenbart eine meisterhafte politische Kommunikation, die tief in mesopotamischen Traditionen verwurzelt ist. Der Zylinder ist keine Gesetzessammlung oder eine universelle philosophische Erklärung, sondern eine gezielte propagandistische Inschrift. Er lässt sich grob in mehrere Abschnitte gliedern: eine Anklage gegen Nabonid, die Darstellung von Kyros als Auserwählten Marduks, die Beschreibung seines friedlichen Einzugs in Babylon und schließlich die Auflistung seiner wohltätigen Taten für die Stadt und die von den Babyloniern unterworfenen Völker.

Eine traditionelle mesopotamische Inschrift

Fast jeder Aspekt des Zylinders hat Vorläufer in der assyrischen und babylonischen Königsideologie. Herrscher legitimierten ihre Macht traditionell, indem sie behaupteten, von den Göttern erwählt worden zu sein, um Ordnung und Gerechtigkeit wiederherzustellen. Sie denunzierten ihre Vorgänger oder Feinde als gottlos und tyrannisch. Der Kyros-Zylinder folgt diesem Muster perfekt. Er beschreibt, wie Nabonid den Kult Marduks vernachlässigt, dem Volk Zwangsarbeit auferlegt und die Götterbilder aus anderen Städten nach Babylon verschleppt habe. Im Gegensatz dazu wird Kyros als frommer und gerechter König dargestellt, den Marduk selbst 'an der Hand nahm' und nach Babylon führte, um das Unrecht zu beenden. Diese Rhetorik war für die babylonische Elite, insbesondere die Priesterschaft, sofort verständlich und schmeichelhaft.

Die revolutionäre Politik des Kyros

Was den Zylinder jedoch von vielen seiner Vorläufer unterscheidet und seinen Ruhm begründet, sind die konkreten politischen Maßnahmen, die er verkündet. Kyros befiehlt nicht nur die Restaurierung der Tempel in Babylon, sondern auch die Rückgabe der Götterstatuen, die frühere babylonische Könige aus eroberten Städten in Mesopotamien und dem westlichen Iran als Trophäen nach Babylon gebracht hatten. Noch bemerkenswerter ist der folgende Passus: 'Ich sammelte alle ihre (ehemaligen) Einwohner und brachte sie an ihre Wohnorte zurück.' Dies war eine Umkehrung der gängigen Praxis der Assyrer und Babylonier, die besiegte Völker systematisch deportierten, um ihren Widerstand zu brechen. Obwohl die Juden im Zylinder nicht namentlich erwähnt werden, sehen viele Gelehrte in dieser allgemeinen Politik die Grundlage für das im biblischen Buch Esra erwähnte Edikt, das den Juden die Rückkehr aus dem babylonischen Exil nach Judäa und den Wiederaufbau ihres Tempels in Jerusalem gestattete. Diese Politik der Toleranz gegenüber lokalen Kulturen und Religionen wurde zu einem Markenzeichen der frühen achämenidischen Herrschaft und trug entscheidend zur Stabilität des riesigen, multiethnischen Reiches bei.

Vergleich der Herrschaftspolitik im Alten Orient
PolitikbereichNabonid (Neubabylonier)Kyros der Große (im Zylinder)Typische assyrische Praxis
Umgang mit lokalen KultenFörderung des Sin-Kultes über Marduk; Zentralisierung von Götterbildern in BabylonWiederherstellung des Marduk-Kultes; Rückgabe der Götterbilder an ihre HeimatheiligtümerDeportation von Götterbildern als Zeichen der Unterwerfung; manchmal Zerstörung von Kultstätten
Behandlung eroberter VölkerFortführung der Deportationspolitik (obwohl weniger intensiv als bei den Assyrern)Erlaubnis zur Rückkehr der deportierten Völker in ihre HeimatländerSystematische Massendeportationen zur Brechung des Widerstands und zur Arbeitsbeschaffung
Legitimation der HerrschaftBerufung auf den Gott Sin; archaisierende TendenzenBerufung auf den babylonischen Gott Marduk; Darstellung als Befreier und WiederherstellerBerufung auf den Reichsgott Aššur; Darstellung als unerbittlicher, von den Göttern gesandter Eroberer
BaupolitikRestaurierung antiker Tempel (oft mit Fokus auf Sin), aber Vernachlässigung von BabylonVeranlassung von Reparaturen in Babylon und anderen Städten; Wiederaufbau von HeiligtümernPrächtige Bauten in den Hauptstädten (Ninive, Nimrud), oft unter Einsatz von Zwangsarbeitern

Der Kyros-Zylinder als 'Erste Charta der Menschenrechte'

Die moderne Rezeption des Zylinders als Dokument der Menschenrechte ist ein Phänomen des 20. Jahrhunderts. Diese Interpretation ist historisch anachronistisch, da das Konzept universeller, individueller und unveräußerlicher Rechte eine Entwicklung der Aufklärung ist. In der Antike dachte man in Kategorien von Gemeinschaften, Völkern und Städten, nicht von autonomen Individuen. Die im Zylinder gewährten 'Rechte' sind kollektiver Natur: das Recht einer Gemeinschaft, ihre Götter zu verehren und in ihrer Heimat zu leben. Die Motivation von Kyros war nicht eine abstrakte humanitäre Idee, sondern pragmatische Staatskunst. Ein zufriedenes und loyales Vielvölkerreich war leichter zu verwalten und zu besteuern als ein unterdrücktes und rebellisches.

Thematische Gewichtung im Kyros-Zylinder (geschätzte Zeilenanzahl)(Anzahl der Textzeilen)
Legitimation durch Marduk10Kritik an Nabonid8Politik der Wiederherstellung (Völker, Kulte)12Genealogie & Titel des Kyros5

Die Popularisierung dieser Idee geht maßgeblich auf die 2500-Jahr-Feier der iranischen Monarchie im Jahr 1971 zurück. Der damalige Schah von Persien, Mohammad Reza Pahlavi, stilisierte Kyros den Großen zum Gründervater der Nation und den Zylinder zur Legitimationsurkunde seiner eigenen, als modern und tolerant dargestellten Herrschaft. In diesem Kontext wurde eine Replik des Zylinders den Vereinten Nationen überreicht und der Text in alle offiziellen UN-Sprachen übersetzt. Diese geschickte PR-Kampagne verankerte das Bild des Zylinders als 'erste Menschenrechtscharta' im globalen Bewusstsein. Auch wenn Historiker betonen, dass dies eine Überinterpretation ist, erkennen sie an, dass die im Zylinder dokumentierte Politik der religiösen und kulturellen Toleranz für ihre Zeit bemerkenswert und fortschrittlich war. Sie kann als früher Vorläufer eines Geistes betrachtet werden, der später in den modernen Menschenrechtskonzepten aufging.

Nicht im Zylinder erwähnt

Der Zylinder erwähnt weder die Juden namentlich noch die Abschaffung der Sklaverei, zwei oft fälschlicherweise zugeschriebene Behauptungen. Die Rückkehr der Juden wird aus dem allgemeinen Passus abgeleitet, und Sklaverei existierte im Achämenidenreich weiter.

Sprache und Schrift

Das Dokument ist in akkadischer Sprache verfasst, der damaligen Lingua franca der Region, und verwendet babylonische Keilschrift. Dies zeigt Kyros' Absicht, direkt zur babylonischen Elite zu sprechen.

Mehrere Fragmente

Neben dem Hauptzylinder aus dem British Museum wurden zwei weitere Fragmente im Jahr 2010 identifiziert, die Teile desselben Textes enthalten. Dies legt nahe, dass die Proklamation kopiert und verbreitet wurde.

Symbolische Reise

Der Zylinder wurde mehrmals ausgeliehen, unter anderem an den Iran (vor 1979) und die USA, was seine globale symbolische Bedeutung als Brücke zwischen Kulturen unterstreicht.

Das Erbe und die heutige Bedeutung

Heute besitzt der Kyros-Zylinder eine faszinierende Doppelidentität. Für Althistoriker und Archäologen ist er eine unschätzbare Primärquelle. Er bietet einen seltenen Einblick in die Ideologie und die Methoden, mit denen Kyros der Große das größte Reich schmiedete, das die Welt bis dahin gesehen hatte. Er korroboriert und ergänzt Berichte aus der hebräischen Bibel und von griechischen Geschichtsschreibern wie Herodot und Xenophon und erlaubt eine nuanciertere Sicht auf die Gründung des persischen Imperiums. Die im Zylinder beschriebene Politik des Multikulturalismus und der dezentralen Verwaltung war ein Schlüssel zum langanhaltenden Erfolg der Achämeniden.

Gleichzeitig hat der Zylinder ein Eigenleben als politisches und kulturelles Symbol entwickelt. Er wird von Menschenrechtsaktivisten, Politikern und der iranischen Diaspora als Beweis für eine lange Tradition der Toleranz und Gerechtigkeit im persischen Kulturraum angeführt. Er dient als Argument gegen die Vorstellung, dass Menschenrechte eine rein westliche Erfindung seien. Diese symbolische Aufladung, so ahistorisch sie in ihren Details manchmal sein mag, verleiht dem antiken Artefakt eine ungebrochene Relevanz in der modernen Welt. Der Kyros-Zylinder bleibt somit ein mächtiges Zeugnis für die Fähigkeit eines Herrschers, durch kluge Politik und nicht nur durch rohe Gewalt ein Reich zu errichten, und ein zeitloser Anstoß zur Reflexion über die Prinzipien gerechter Herrschaft.

References

Frequently asked questions

Warum ist der Kyros-Zylinder so wichtig?

Er ist eine entscheidende Primärquelle für die Politik von Kyros dem Großen und die Gründung des Achämenidenreichs. Zudem ist er zu einem globalen Symbol für Toleranz und Herrschaft durch Konsens geworden, auch wenn seine Interpretation als 'Menschenrechtscharta' debattiert wird.

Wann und wo wurde der Kyros-Zylinder entdeckt?

Der Zylinder wurde im März 1879 von dem assyrisch-britischen Archäologen Hormuzd Rassam bei Ausgrabungen in den Ruinen von Babylon im heutigen Irak entdeckt. Er war Teil einer Grundsteinlegung für ein Gebäude.

Sprach Kyros der Große von 'Menschenrechten'?

Nein. Das Konzept universeller, individueller Menschenrechte existierte in der Antike nicht. Der Zylinder spricht von der Wiederherstellung der Rechte von Gemeinschaften und Kulten, nicht von Einzelpersonen, und diente primär politischen und propagandistischen Zwecken.

Wo befindet sich der Kyros-Zylinder heute?

Das Original des Kyros-Zylinders wird unter der Museumsnummer 90920 in der Sammlung des British Museum in London aufbewahrt. Es wurde mehrfach für Ausstellungen international ausgeliehen.

Was steht wirklich auf dem Kyros-Zylinder?

Der Text beschreibt die Verfehlungen des babylonischen Königs Nabonid, die Wahl von Kyros durch den Gott Marduk, den friedlichen Einzug in Babylon, die Wiederherstellung von Heiligtümern und die Erlaubnis für deportierte Völker, in ihre Heimatstädte zurückzukehren.

Wird im Kyros-Zylinder die Sklaverei abgeschafft?

Nein, das ist ein weit verbreiteter Mythos. Der Text erwähnt die Sklaverei nicht, und es gibt keine historischen Belege dafür, dass Kyros die Sklaverei im Achämenidenreich abgeschafft hat. Diese Institution existierte während seiner gesamten Herrschaft weiter.

In welcher Sprache ist der Zylinder geschrieben?

Der Text ist in akkadischer Sprache verfasst, die mit babylonischer Keilschrift auf den Ton geschrieben wurde. Akkadisch war zu dieser Zeit die diplomatische und administrative Sprache in Mesopotamien, obwohl die Perser selbst Altpersisch sprachen.